Das Beratungs- und Förderzentrum kann Schulen und Eltern im Rahmen von Schulanmeldungen beraten. 

Die Schulleitung der Grundschule kann mit Einverständnis der Eltern bis zum 15. November des Vorjahres der Einschulung mit einer Anfrage zur Unterstützung durch das Beratungs- und Förderzentrum vor Einschulung für Kinder, die bei der Schulanmeldung oder bei einem späteren Sichtungstermin einen höheren Unterstützungsbedarf oder ggf. einen Anspruch aufsonderpädagogische Förderung vermuten lassen, die Unterstützung durch das BFZ anfordern. 

Ziel ist

  • eine frühzeitige Beratung der Grundschulen bei Einschulungsentscheidungen und Entscheidungsverfahren (Frist 15.12. vor Einschulung)
  • die frühzeitige Meldung beim Kinder- und Jugendärztlichen Dienst für eine vorgezogene Schuleingangsuntersuchung
  • die frühzeitige Anbahnung schulischer oder außerschulischer Unterstützungsangebote oder Maßnahmen (z.B. Betreuung, Eingliederungshilfe, außerschulische Diagnostik, Therapien...)
  • die fristgerechte Ermittlung des Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung für den inklusive Unterricht im kommenden Schuljahr zur Vorbereitung der Verteilung der sonderpädagogischen Ressource

Die Beratung durch das Beratungs- und Förderzentrum vor Einschulung beinhaltet

  • Beratungsgespräche mit den Eltern 
  • Aktensammlung und Aktensichtung 
  • Hospitation in der KiTa und Beratungsgespräch mit Erzieher/innen , Frühförderung oder Eingliederungshelfer/innen (mit Schweigepflichtentbindung der Eltern)
  • Beratungsgespräche mit Schulleitung
  • Bei Einschulungskindern mit Förderschwerpunkten körperliche oder motorische Beratung, kranke Kinder oder Kinder mit Sinnesschädigungen Beratung in Koperation mit überrregionalen Beratungs- und Förderzentren
  • ggf. Beratungsgespräche mit außerschulischen Institutionen oder Personen (mit Schweigepflichtentbindungnder Eltern) 

 

Weitere Informationen finden sich im Flyer der Stadt Wiesbaden PDF icon Flyer Schulanmeldung_Besondere Kinder einschulen.pdf